Lotte Reiniger:
Tanz der Schatten
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Bastelecke


Malen mit Licht


Mit dem Spiel von Licht und Schatten kann man wundervolle und interessante Bilder schaffen. Lotte Reiniger rückt in ihren Filmen das Schattenspiel mit verschiedenen Figuren in den Vordergrund. Doch auch mit Licht alleine lassen sich kreative Bilder machen. Das Zeichnen und Malen mit Licht, auch Light Painting genannt, ist ein sehr spannender Effekt in der Fotografie. Jeder kann es selbst ausprobieren.

Was man für das „Lichtmalen“ braucht:
  • Eine Lichtquelle (Taschenlampe, Handydisplays, Lichterketten, Autoscheinwerfer, Feuerwerk etc.)
  • Eine gute Fotokamera (am besten eine Spiegelreflex)
  • Einen festen Untergrund für die Kamera (Stativ)
  • Einen dunklen Raum/ dunkle Umgebung
  • Und dunkle Kleidung


  • Wie funktioniert „Lichtmalen“?
    An vielen Fotokameras kann man die Belichtungszeit (Verschlusszeit) einstellen. Am besten ist es, wenn man eine lange Belichtungszeit wählt, also länger als 30 Sekunden. So bleibt genug Zeit, mit dem Licht zu malen. Eine Person stellt sich in einem dunklen Raum vor die Kamera, richtet eine Lichtquelle auf die Kamera und bewegt sie. Man kann alles Mögliche in die Luft „malen“: Buchstaben, Zahlen, Symbole oder die verrücktesten Formen. Alternativ dazu kann der Fotograf während der Aufnahme die Kamera bewegen und dabei ebenfalls kunstvolle Lichtgebäude schaffen. Eine weitere Möglichkeit ist es, während der Aufnahme auf die Lichtquelle zu zoomen, dadurch entstehen Fluchtlinien.

    Wichtig: Man muss die Kameraeinstellungen immer den gegebenen Lichtverhältnissen anpassen. Sieht eine Aufnahme also nicht gut aus, sollte die Blendenzahl (Achtung: je kleiner die Blendenzahl, umso mehr Licht fällt ein), die Belichtungszeit und die ISO-Empfindlichkeit (die Lichtempfindlichkeit des Films; je höher der ISO-Wert, desto lichtempfindlicher ist der Film) überprüft werden.

    Tipp: Man muss darauf achten, dass die Lichtquelle nicht zu stark/hell leuchtet. Wird zum Beispiel die Taschenlampe direkt auf die Kamera gerichtet, können auf dem Bild ungewollte Lichtpunkte entstehen, da sich das Licht in der Kamera spiegelt. Um die Lichtstärke etwas zu verringern, kann man beispielsweise ein dünnes Tuch oder eine (farbige) Folie über die Lampe legen.

    Hier gibt es ein paar Beispiele für das Light Painting und Erklärungen dazu.


    Mit einer kleinen Taschenlampe wurden hier die Buchstaben geschrieben. Es ist nicht leicht, in der Luft die Buchstaben richtig zu malen, darum verlangt es viel Übung und Geduld, bis ein schönes Foto gelingt.








    Der Einsatz von verschiedenen Lichtquellen kann ein Bild interessanter machen. Für den Stamm des Baumes wurde eine kleine Taschenlampe verwendet. Die Baumkrone wurde mit einem grünen Leuchthalsband für Hunde gemalt.








    Ein Leuchtstab, der in mehreren Farben leuchten kann, ist ein ideales Objekt für Lichtmalerei. Die verschiedenen Farben machen die Spirale interessanter als wenn sie nur einfarbig wäre.








    Auch hier wurde ein Leuchtstab eingesetzt, um ein sehr abwechslungsreiches Herz zu malen.








    Zu sehen ist eine Lichterkette. Während der Aufnahme wurde die Kamera hin und her bewegt. Dadurch entsteht eine Lichtsäule.









    Aufgenommen wurde diese Bild von einer Brücke. Zu sehen sind die Rücklichter von 2 Autos auf einer Landstraße.







    Fotos: © 2012 Veronika Scheidl